DR. STEPHAN HOCKS     Rechtsanwalt in Frankfurt am Main

 
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Migrationsrecht (Ausländer- und Asylrecht)

Solange unsere Gesetze für das Recht, in Deutschland zu leben und zu arbeiten, an die Staatsangehörigkeit eines Menschen anknüpfen, gibt es Aufenthaltserlaubnisse und Ausländerbehörden. Und solange das so ist, gibt es auch Bedarf an engagierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die die Rechte von Ausländern, Flüchtlingen, von ausländischen Familienangehörigen und Unternehmern vertreten.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei hat sich diesem Anliegen verschrieben. Wir beraten Menschen ohne deutschen Pass bei allen Fragen des Aufenthaltsrechts von der Einreise (Visumsverfahren) bis zur möglichen Einbürgerung in Deutschland. Kernpunkte der anwaltlichen Tätigkeit sind die Vertretung bei Antrag und Verlängerung der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, der Rechtsschutz gegen Ausweisung und Abschiebung und die Beratung bei dem Nachzug von Ehegatten und Kindern. Hinzu kommt die Strafverteidigung bei dem Vorwurf des illegalen Aufenthalts oder des Erschleichens von Aufenthaltstiteln. Ein eigenes Arbeitsgebiet der Kanzlei ist das Asylrecht. Bei der Frage, ob Menschen in ihrem Herkunftsland Gefahren drohen, die eine Rückkehr unzumutbar erscheinen lassen, sind Grundkenntnisse über die Lage in diesen Herkunftsländern erforderlich. Das bringt es auch mit sich, dass im Asylrecht (anders als im allgemeinen Ausländerrecht) auch die Anwälte auf bestimmte Herkunftsländer spezialisiert sind. In dieser Kanzlei werden Menschen aus Ostafrika (Eritrea, Äthiopien, Somalia) und aus den Ländern Iran und Afghanistan asylrechtlich vertreten.

Weil die Zuständigkeit der deutschen Asylbehörde (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) für ein Asylverfahren nicht (mehr) allein durch die Antragstellung in Deutschland begründet wird, muss der Rechtsanwalt den Mandanten auch nach der so genannten Dublin-II-Verordnung beraten. Nach dieser EU-Verordnung ist der europäische Staat für ein Asylverfahren zuständig, der mit dem Asylbewerber aufgrund von Reiseweg, früherer Visumserteilung oder anderer Kriterien die engere Beziehung hat. Weil das Dublin-Verfahren oft ohne Mitteilung an den Asylbewerber abläuft und mit einer Überstellung ohne vorherige Androhung endet, empfiehlt es sich, sehr frühzeitig den Kontakt zum Rechtsanwalt zu suchen, falls Anhaltspunkte für die Zuständigkeit eines anderen europäischen Staates bestehen.